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Seminar zum Thema Haftungsrecht

„Freiheitsentziehende Maßnahmen“

Zielgruppe: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie und Leitungskräfte in allen Pflegeeinrichtungen/ im sozialen Bereich, gesetzliche Betreuerinnen und Betreuer, Angehörige betroffener Menschen

Umfang: Vier Stunden á 45 Minuten

Seminarnummer: HaftR 1

Dozent: Rechtsanwalt Stephan Wittkuhn / Hamburg

Inhalte:

Freiheitsentziehende Maßnahmen stellen ein gravierenden Eingriff in die (Grund-) Rechte betroffener - meist gesetzlich betreuter - Menschen dar.
Die Rechtsprechung der Betreuungsgerichte hat bzgl. der Definition einer freiheitsentziehenden Maßnahme als grds. strafrechtlich zu sanktionierenden Freiheitsberaubung klare Regeln aufgestellt, selbiges gilt natürlich bzgl. der Zulässigkeit einer freiheitsentziehenden Maßnahme.
Wenn eine (gesetzlich betreute) Person durch ihr Verhalten entweder sich oder Dritte gefährdet, müssen Maßnahmen zum Schutze getroffen werden. Dies können dann Freiheitentziehungen sein, die es jedoch vordringlich zu vermeiden gilt.
Mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung wird einrichtungs- bzw. situationsspezifisch erarbeitet, ob bestimmte Verhaltensweisen überhaupt als betreuungsgerichtlich genehmigungsbedürftige Freiheitentziehung einzuordnen ist, sollte dem so sein, wird praxisnah dargestellt, welches Verfahren nach FamFG einzuhalten ist. Gleichzeitig wird zu den Maßnahmen nach den landesrechtlichen PsychKG`s abgegrenzt. Anforderungen an Überwachung und Dokumentation werden benannt und detailliert besprochen.
Eine kritische Überprüfung eigener Verhaltensweisen im Umgang mit von Freiheitsentziehung betroffenen Menschen kann nach Darstellung alternativer Maßnahmen zu denen der Freiheitsentziehung - beispielhaft hier der "Werdenfelser Weg" und "ReduFix" bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erfolgen.

Ziel des Seminars ist die Schaffung von Handlungssicherheit für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Wahrung der Rechte der betroffenen Personen sowie die Vermeidung von eigener Haftung.

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